Gezeitenrechner
Dieses Werkzeug berechnet den Wasserstand zu einer beliebigen Uhrzeit innerhalb einer Tide nach der Zwölftelregel. Dabei wird die Zeit zwischen Hoch- und Niedrigwasser in sechs gleiche Abschnitte geteilt; der Tidenhub verteilt sich auf diese Abschnitte im Verhältnis ein Zwölftel, zwei Zwölftel, drei Zwölftel, drei Zwölftel, zwei Zwölftel und ein Zwölftel. In der ersten und der letzten Stunde ändert sich der Wasserstand also am wenigsten, um die Halbzeit herum am stärksten. Alle Höhen beziehen sich auf Seekartennull. Die Wassertiefe an einer Stelle ergibt sich aus der Kartentiefe plus dem Wasserstand über Seekartennull; zieht man den eigenen Tiefgang ab, bleibt die Kielfreiheit.
Eingaben aus der Gezeitentafel
Hinweis zur Genauigkeit
Die Zwölftelregel ist eine Näherung. Sie setzt einen gleichmäßigen, etwa sinusförmigen Tidenverlauf voraus und liefert in Revieren mit stark verformter Tidekurve nur einen Anhaltswert. Für die Prüfung ist sie das vorgesehene Verfahren; für die Praxis gilt weiterhin die amtliche Gezeitentafel und ein angemessener Sicherheitszuschlag.